Modernisierungsmöglichkeiten sicherheitstechnischer Lösungen beim Einlass von Veranstaltungen
Bachelorarbeit - Benjamin Maier, Sommersemester 2025
Der Einlass von Veranstaltungen ist eine entscheidende Situation, wenn es um die Sicherheit für Besuchende geht. Je nach Veranstaltung befinden sich zum Teil mehrere tausend Besuchende zeitgleich beim Einlass. Dabei soll die Sicherheitskontrolle so sicher und gleichzeitig so kurz wie möglich sein, um Besuchenden einen schnellen Zugang zu den Veranstaltungen zu ermöglichen. Wesentliche Faktoren wie z. B. Veranstaltungsgröße, Veranstaltungsart sowie der Ort der Veranstaltung, sind dabei zu beachten. In dieser Arbeit sollen Modernisierungsmöglichkeiten von sicherheitstechnischen Möglichkeiten beim Einlass untersucht werden. In der Arbeit soll herausgefunden werden, ob die Anzahl der Sicherheitskräfte mit Einsatz von technischen Lösungen reduziert werden kann, sodass der Einlass gleichbleibend effizient und sicher bleibt. Dabei wird zusätzlich die Wirtschaftlichkeit betrachtet, um realitätsnahe Ergebnisse zu erzielen. Um die Ergebnisse zu ermitteln, werden verschiedene Einlasssituationen bei Veranstaltungen beobachtet und ausgewertet. Im Anschluss werden die Resultate aus der Beobachtung mit Fachleuten evaluiert.
Planung und Durchführung von urbanan Großveranstaltungen: Best Practices und kritische Erfolgsfaktoren
Bachelorarbeit - Paulina Kündgen, Sommersemester 2025
Urbane Großveranstaltungen gelten als ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens und stellen Veranstalter:innen bei der Planung und Durchführung in Bezug auf Logistik, Sicherheit, Teilnehmer:innenmanagement und Nachhaltigkeit vor erhebliche Herausforderungen. Diese Bachelorarbeit untersucht anhand des „Karneval der Kulturen in Berlin 2024“ und des „35-jähriges Jubiläum des Berliner Mauerfalls“ als Best Practices die kritischen Erfolgsfaktoren, die zu einer erfolgreichen Umsetzung urbaner Großveranstaltungen führen. Es werden Experteninterviews mit den Veranstalter:innen und Verantwortlichen der beiden Veranstaltungen geführt und im Anschuss in einer vergleichenden Fallstudienanalyse Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Planung und Umsetzung der Veranstaltungen herausgearbeitet. Hierbei wird der Fokus auf die Logistik, Planung und Umsetzung sowie die unterschiedlichen Infrastrukturen der Veranstaltungsorte gesetzt.
Hybrides Projektmanagement im öffentlichen Dienst, Vor- und Nachteile anhand eines Fallbeispiels
Masterarbeit - Stephan Jokiel, Sommersemester 2025
Hybrides Projektmanagement vereint Methoden des klassischen und agilen Projektmanagements und bietet Lösungsansätze als Reaktion auf komplexe Projektsituationen. In der öffentlichen Verwaltung gewinnen hybride Ansätze bei Projekten an Bedeutung. Während klassisches Projektmanagement eine hohe Planungssicherheit mit einem strukturierten Ablauf bietet, ermöglichen agile Methoden eine flexiblere Anpassung an sich schnell ändernde Rahmenbedingungen und Projektziele. Die Kombination aus beiden Ansätzen kann dazu beitragen, die Effizienz der Projektsteuerung zu steigern, sowie eine höhere Qualität der Projektergebnisse bei der Umsetzung von Projekten in der öffentlichen Verwaltung zu erzielen.
In dieser Masterarbeit wird die Integration des hybriden Projektmanagements in der öffentlichen Verwaltung anhand eines Fallbeispiels untersucht. Ziel der Arbeit ist es, die Vor- und Nachteile dieser Methode zu identifizieren und praxisnahe Erkenntnisse als Handlungsempfehlungen zu gewinnen. Darüber hinaus wird untersucht, inwieweit ein hybrides Modell zur Verbesserung der Projektsteuerung und der Qualität der Projektergebnisse beitragen kann und welche Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Implementierung hybrider Methoden in der öffentlichen Verwaltung erforderlich sind.
Kulturelle Vielfalt in der Veranstaltungsplanung: Strategien für eine inklusive und barrierefreie Gestaltung internationaler Veranstaltungen
Masterarbeit - Jessica Päusch, Sommersemester 2025
Die Globalisierung erfordert eine systematische Berücksichtigung kultureller Vielfalt, Inklusion und Barrierefreiheit in der Veranstaltungsplanung. Diese Arbeit analysiert die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen bei der Durchführung internationaler Events und untersucht Strategien zur Überwindung interkultureller, sprachlicher sowie physischer und digitaler Barrieren. Sie entwickelt konkrete Maßnahmen für barrierefreie Infrastruktur, mehrsprachige Kommunikation und kulturell abgestimmte Programminhalte. Ziel ist es, praxisnahe Handlungsempfehlungen für eine diskriminierungsfreie, interkulturell sensible und zugängliche Gestaltung internationaler Veranstaltungen zu formulieren. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für eine nachhaltige Optimierung insbesondere der sozialen Aspekte in der Veranstaltungsplanung.
Analyse der Besucherströme und Bewegungsmuster am Einlass des Max-Morlock- Stadions
Masterarbeit - Marius Mirschberger, Sommersemester 2025
In Fußballstadien kommt es insbesondere in Bereichen wie Toiletten und Verkaufsständen für Essen und Trinken zu hohem Besucheraufkommen, was vor allem vor dem Spiel und während der Halbzeitpause zu Engpässen führt. Diese Engpässe beeinträchtigen nicht nur die Besucherzufriedenheit, sondern stellen auch sicherheitsrelevante Risiken dar. Im Rahmen des Vollumbaus des Max-Morlock-Stadions in Nürnberg wird die Möglichkeit untersucht, innovative Ansätze zur Analyse und Optimierung von Besucherströmen zu erproben. Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der Bewegungsmuster und Besucherströme in den Zugangsbereichen zwischen Blockeingängen und Außenflächen des Stadions. Dabei wird der Open-Source-Code von Ultralytics, YOLO (You Only Look Once), verwendet. Die gewonnenen Daten werden anschließend in der Simulationssoftware „Crowd:It“ abgebildet. Auf Basis dieser Szenarien werden Optimierungsvorschläge für eine verbesserte Besucherlenkung, etwa durch den Einsatz von „Digital Signage“ und bauliche Anpassungen, entwickelt. Die Ergebnisse dieser Arbeit tragen dazu bei, eine effizientere und sicherere Besucherführung zu gewährleisten sowie die Besucherzufriedenheit nachhaltig zu verbessern.
Prozessoptimierung im Veranstaltungsmanagement durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz
Masterarbeit - Josephine Rotzen, Sommersemester 2025
Die zunehmende Digitalisierung und der technologische Fortschritt haben in den letzten Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass sich auch das Veranstaltungsmanagement stetig weiterentwickelt. Künstliche Intelligenz bietet in diesem Bereich enorme Potenziale, um Prozesse effizienter zu gestalten, Kosten zu senken und die Planung sowie Durchführung von Veranstaltungen zu optimieren.
Im Rahmen dieser Masterarbeit wird untersucht, inwiefern der Einsatz von KI-Technologien zur Prozessoptimierung im Veranstaltungsmanagement beitragen kann. Im Fokus stehen dabei verschiedene Anwendungsbereiche, darunter die Automatisierung von Abläufen, die Datenanalyse zur besseren Entscheidungsfindung und die Verbesserung der Customer Experience. Zudem wird beleuchtet, welche Herausforderungen bei der Implementierung von KI in der Eventbranche auftreten und welche ethischen sowie datenschutzrechtlichen Aspekte berücksichtigt werden müssen.
Vegetarisch und veganes Catering bei Firmenveranstaltungen: Wahrnehmung und Akzeptanz
Masterarbeit - Tamara Reisenauer, Sommersemester 2025
In Zeiten zunehmender ökologischer, sozialer und ökonomischer Verantwortung entwickeln Unternehmen Nachhaltigkeitsstrategien, die auch Firmenveranstaltungen umfassen. Ein zentraler Ansatz ist ein ökologisch nachhaltiges Catering. Da die Auswahl und Inszenierung von Speisen und Getränken jedoch auch die Wahrnehmung einer Veranstaltung wesentlich beeinflusst, müssen Entscheidungen zum Catering sorgfältig und im Einklang mit dem Veranstaltungskonzept getroffen werden. Nur unzureichend erforscht ist, wie ein nachhaltiges Catering von den Teilnehmenden wahrgenommen wird.
Ziel dieser Arbeit ist es, die Einstellung der Mitarbeitenden gegenüber vegetarischem und veganem Catering zu untersuchen und herauszufinden, ob diese Konzepte als Beitrag zur nachhaltigen Unternehmensstrategie geschätzt werden. Um diese Forschungsfrage zu beantworten, wird eine interne Umfrage in einer Wirtschaftskanzlei mit fünf Standorten in Deutschland durchgeführt. Dabei werden die Bedürfnisse der Mitarbeitenden, standort-spezifische Unterschiede sowie weitere demografische Faktoren in die Auswertung einbezogen.
Nachhaltige Energieversorgung auf Festivals: Die Rolle von Microgrids und Lastmanagement am Beispiel des Melt Festivals
Bachelorarbeit - Maximilian Münzenberger, Wintersemester 2024/2025
Diese Bachelorarbeit untersucht die Rolle von Smart Grids und Microgrids in der zukünftigen Energieversorgung von Festivals, mit besonderem Fokus auf das Melt Festival in Ferropolis. Ziel der Arbeit ist es, die Potenziale dieser Technologien für eine nachhaltige und dezentrale Energieverteilung zu analysieren. Im Zentrum steht die Frage, wie durch flexibles Lastmanagement Energiekosten gesenkt und die Integration erneuerbarer Energien gefördert werden können. Die Methodik umfasst eine qualitative Beschreibung des Status Quo der Energieversorgung sowie eine Analyse der Lastkurven, um Potenziale für Lastmanagement und mögliche Energieeinsparungen zu identifizieren. Ergänzt wird dies durch eine einfache Kalkulation zur Abschätzung der möglichen Energiekostenreduktion. Die Arbeit strebt an, praxisnahe Empfehlungen für die Implementierung dieser Technologien in temporären Anwendungen wie Festivals zu entwickeln und einen Beitrag zur Schließung bestehender Forschungslücken zu leisten.
Einsatz von KI bei Projektionsmappings
Masterarbeit - Tom Greber, Wintersemester 2024/2025
Videomappings auf Bauwerke oder sogar Schiffe werden bereits seit einigen Jahren als kreatives Mittel verwendet. Sei es im Rahmen von Lichtfestivals, Guerilla-Werbung, Wahlkampf, Theater oder Schiffstaufe – die Projektion von kreativen Inhalten, angepasst auf die Strukturen der Oberflächen sorgt für einen spannenden Effekt für die Zuschauenden. Diese Inhalte werden in der Regel von Künstler*innen aufwändig produziert. Die schnelle Entwicklung künstlicher Intelligenz in den letzten Jahren und Monaten hält jedoch auch Einzug in die Veranstaltungstechnik und stellt einige Tools zur Erleichterung von Prozessen zur Verfügung. In der Masterarbeit soll untersucht werden, inwieweit KI zur Erstellung von Videocontent für das Videomapping auf Architekturen verwendet werden kann. Dazu sollen die technischen Anforderungen und Realisierbarkeit beleuchtet werden, ebenso wie die Wirtschaftlichkeit und die daraus resultierenden Möglichkeiten, Herausforderungen und Folgen.
Integration von Awareness in Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen
Masterarbeit - Katrin Hallenberger, Wintersemester 2024/2025
Awareness-Konzepte, vor wenigen Jahren noch ein rein subkulturelles Phänomen, liegen mittlerweile für viele Großveranstaltungen in Deutschland vor. Nicht nur, aber vor allem Festivals haben oft einen dezidiert ausgearbeiteten „Code of Conduct“ auf ihrer Webseite veröffentlicht und weisen damit auf ihre Awareness-Teams hin. Selbst im Fußball, auf Fanmeilen, Messen und bei Volksfesten ist Awareness als Teil der Veranstaltung teilweise schon angekommen. Es herrscht jedoch noch immer eine große Unsicherheit bezüglich der Umsetzung von Awareness-Konzepten und es gibt keinerlei einheitliche Standards dazu. Das Ziel meiner Masterarbeit soll daher sein, einen Standard zu definieren, der es ermöglicht, Awareness-Konzepte als integrierten Bestandteil von Sicherheitskonzepten für Großveranstaltungen zu begreifen und so eine Handlungsanweisung für Veranstaltende zu bieten. Hier stellt sich die Frage, wie Awareness-Teams oder andere Formen von Awareness-Arbeit in Sicherheitskonzepte integriert werden können, welche Best Practices es bereits gibt, welche Herausforderungen sich ergeben und wie diese gemeistert werden können. Um dies zu beantworten, werden semistrukturierte Leitfadeninterviews mit Expert*innen aus verschiedenen Bereichen geführt. Es ist geplant, sowohl mit Personen zu sprechen, die Sicherheitskonzepte erarbeiten, also auch mit Veranstaltenden, die sich in den letzten zwei Jahren intensiv mit der Materie befasst haben sowie natürlich Fachleuten für Awareness-Konzepte. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse und eigener Ergänzungen sollen Vorschläge für Standards zur Integration von Awareness in Sicherheitskonzepte erarbeitet werden.
Vergleich zwischen manueller und KI-gestützter videobasierter Zählung von Personenströmen: Sicherheit, Herausforderungen und Perspektiven
Masterarbeit - Dorothee Braukmann, Wintersemester 2024/2025
Die Sicherheitsanforderungen für Veranstaltungen und Versammlungen werden umfangreicher und komplexer . Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wird in dieser Arbeit analysiert, in welchem Maße eine manuelle, aber auch eine videobasierte KI-gestützte Zählung von Personenströmen zu einer wachsenden Besuchendensicherheit beitragen kann. Im Rahmen einer Feldstudie werden Personenströme mit unterschiedlichen Zählmethoden in einem abgegrenzten Bereich erfasst. Dabei wird untersucht, wie zuverlässig die Verfahren zur Erfassung von Personenströmen in diesen Bereichen sind. Ziel der Arbeit ist es, die Leistungsfähigkeit und die Herausforderungen der Methoden zu evaluieren und damit eine belastbare Grundlage für weiterführende wissenschaftliche Untersuchungen und technologische Entwicklungen im Bereich der Veranstaltungssicherheit zu schaffen.
Grundlagen für eine KI-basierte Risikoanalyse von Veranstaltungen am Beispiel des SAVIOR-Verfahrens
Bachelorarbeit - Boris Schenk, Wintersemester 2024/2025
Ein zentraler Bestandteil der Sicherheitsplanung von Veranstaltungen ist die Risikoanalyse. Das SAVIOR-Verfahren bildet eine Methode ab, um Risiken präzise und dynamisch zu bewerten. Durch jüngste Entwicklungen potenter KI-Sprachmodelle bieten sich neue Möglichkeiten, Risiken zu identifizieren und zu bewerten. In dieser Arbeit sollen die Grundlagen einer KI-basierten Risikoanalyse von Veranstaltungen unter Verwendung des SAVIOR-Verfahrens untersucht werden. Eine der größten Herausforderungen bei der Implementierung von KI-Modellen für diesen Zweck ist die Sicherstellung der Datensicherheit. Neben den strengen Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) müssen auch individuelle Unternehmensrichtlinien beachtet werden. Diese Richtlinien stellen weitere Anforderungen an Datensicherheit und Zugriffsrechte für Mitarbeiter. In der Arbeit sollen diese Aspekte, neben weiteren Kriterien, in einem Modell abgebildet werden. Hierzu zählen die Möglichkeiten, das Modell kontinuierlich zu verbessern, die Interoperabilität mit bestehenden Systemen und die Anforderung, dass das Modell mit heterogenen Datenquellen umgehen kann.