Wo stehen Veranstaltungsorte für Konzerte in ihrer ökologischen nachhaltigen Entwicklung? Und was fördert und hemmt sie dabei, ökologische Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu integrieren? Eine Umfrage von Rosa Hoelger unter Berliner Livemusik-Spielstätten zeigt den Status Quo sowie Treiber und Hemmnisse und gibt Handlungsempfehlungen für die Beschleunigung der nachhaltigen Entwicklung.

Konzertveranstaltungen haben ein großes, oft unterschätztes Potenzial für die gesellschaftliche nachhaltige Entwicklung: Ihre inspirierende und transformative Kraft wurde vielfach untersucht und diskutiert. Livemusik-Spielstätten sind dabei zentrale Akteure, schon die Spielstätten mit bis zu 2.000 Besucher*innenkapazität erwirtschaften fast ein Viertel des Branchen-Umsatzes . Trotzdem ist das nachhaltige Wirtschaften von Livemusik-Spielstätten bisher nur wenig erforscht. In einer quantitativen Befragung im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat Rosa Hoelger nun erstmalig in Deutschland der Status Quo ökologisch nachhaltigen Wirtschaftens unter Livemusik-Spielstätten in Berlin erhoben. Der Artikel auf kulturmanagement.net fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.