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Veranstaltungen in Corona Zeiten?

Dramatische Zeiten sind es, die bereits jetzt zu tektonischen Veränderungen  in der Veranstaltungsbranche führen und wohl weitere Verwerfungen bedeuten werden.

Was vor wenigen Wochen noch alltäglich war, ist in der “neuen Normalität”  gefährlich, Angst einflößend. Was vor wenigen Wochen noch normal war, ist heute verboten. In Zeiten der Corona Pandemie sind neue Regeln, neue Vorkehrungen, neue Maßnahmen Alltag. Die “neue Normalität” verlangt uns vieles ab. “Stay at home” ist die Parole. Doch wie lange noch?
Wir brauchen dringend Ideen und Vorschläge für die ersten vorsichtigen Schritte in eine neue “neue Normalität”. Wir von der Arbeitsgruppe Veranstaltungssicherheit* haben in den letzten Wochen und Tagen diese Ideen zusammengetragen, ergänzt und präzisiert, um Hilfe und Unterstützung  zu geben, wie und mit Hilfe welcher Maßnahmen  ein gesellschaftliches Leben auch vor dem 31.08.2020 möglich sein kann, denn unsere feste Überzeugung ist es, dass zum gesellschaftlichen Leben die Vergesellschaftung auf einer Veranstaltung gehört.


Positionspapier der Arbeitgruppe Veranstaltungssicherheit


Der Probenbetrieb ist ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Aufführung eines Werks.  Ohne Proben sind eine Vielzahl von Veranstaltungen nicht machbar! Wir wollen auch mit diesem zweiten Papier Hilfe und Unterstützung  geben, deswegen stellt das Positionspapier  Handlungsempfehlungen für den Probenbetrieb zusammen.

*Die Arbeitsgruppe Veranstaltungssicherheit geht seit dem Jahr 2009/2010 der Fragestellung zur Sicherheit von Besuchern bei Veranstaltungen auf den Grund. Die Ausarbeitungen und Definitionen sollen als Hilfestellung für Behörden und Veranstalter dienen und vorhandene Unterlagen ergänzen. Zur Arbeitsgruppe gehören Vertreter der Interessenvertretungen und Verbände, der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr, der Berufsfeuerwehr sowie der Betreiber von Versammlungsstätten und der Veranstalter.

 

RIFEL - Das Research Institute for Exhibition und Live Communication mit Sitz in Berlin hat im Zusammenarbeit mit FAMAB und VPLT ebenfalls ein Positionspapier veröffentlicht.

Positionspapier von RIFEL.

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2012 erschien die erste Auflage von "Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen" im Beuth Verlag. Es war damit zugleich auch die erste Publikation im deutschsprachigen überhaupt, die sich explizit mit den Anforderungen, den Inhalten und Einflussfaktoren bei der Erstellung von Sicherheitskonzepten für Veranstaltungen auseinandergesetzt hat. Das Band als Ratgeber, aber auch als weitergehende Information für Behörden, Betreiber und Veranstalter ist mittlerweile Standard. Nicht zuletzt wegen der Fülle an weiteren Publikationen und Forschungen zum Thema erschien 2014 eine komplett überarbeitete zweite Auflage. Fünf Jahre später 2019 ist nun eine vollständig überarbeitete und aktualisierte 3. Auflage in Arbeit. In den neuen Kapiteln werden aktuelle Themen wie mobilde Durchfahrtssperren oder die Gefährdung durch Drohnen aufgenommen. Neue Beispiele und Exkurse, praktische Bewertungsmuster für die Risikoneigung von Veranstaltungen oder ein Glossar erleichtern die Arbeit mit diesem Standardwerk der Sicherheitsplanung von Veranstaltungen in der dritten Auflage.

3. Auflage Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen

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IFAF Expose AL-Pro

(AL-Pro) Arts based Learning von Soft Skills im Projektmanagement von Veranstaltungen

 

Über ein Drittel der Arbeitszeit ist in der deutschen Wirtschaft mittlerweile Projektar-beit. Im kundenorientierten Projektmanagement ist weniger Fach- und Methodenwis-sen, sondern zunehmend Kommunikation und Persönlichkeit gefragt, was einen er-heblichen Qualifizierungsbedarf bedeutet. Das Projekt AL-Pro erforscht, wie der Ein-satz von Methoden aus Tanz und Theater die Soft Skills von Projektmanager_innen stärkt und entwickelt dafür erfolgversprechende Trainingsformate.

Neue Technologien und gesellschaftspolitische Trends verändern auch die Erwartungen an Projektmanager_innen. Methoden wie agiles Projektmanagement verlangen neben Fach- und Methodenkompetenz zunehmend soziale und personale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität und Durchsetzungsvermögen. Darstellende Künstler_innen sind mit Formen und Bedingungen selbstgesteuerter Projektarbeit unter unsicheren Bedingungen vertraut. Arts-based Learning simuliert künstlerische Arbeitsprozesse, um sie für die Persönlichkeitsentwicklung von Menschen in kunstfernen Bereichen zu nutzen.


 

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Forschungskooperation Grüne Liga Berlin - Beuth Hochschule für Technik Berlin

Nachhaltigkeitsleitfaden für klimaneutrale Veranstaltungen in Berlin

Das Forschungsprojekt in Kooperation mit der Grünen Liga Berlin im Auftrag der SenUVK  erfasst in der ersten Phase bestehende Nachhaltigkeitsmanagementsysteme, Handreichungen und Indikatorensysteme für Veranstaltungen und bewertet diese in einem strukturierten Qualifizierungsprozess in Hinblick auf die Anwendbarkeit und Nutzbarkeit unter Berücksichtigung einer quantitativen und qualitativen Erfassung der Veranstaltungslandschaft in Berlin, hier vor allem der öffentlichen Open-Air Veranstaltungen auf privatem und/oder öffentlichem Grund. Berücksichtigung finden dabei die örtlichen, verwaltungstechnischen und organisatorischen Besonderheiten eines Stadtstaates mit Hauptstadtfunktion. Nach Identifikation und Evaluation möglicher Indikatoren in den relevanten Handlungsfeldern werden in einem mehrstufigen, partizipativen Diskussionsprozess unterschiedliche Akteursgruppen zur Entwicklung eines Leitfadens einbezogen, Best Practice-Beispiele identifiziert und der ökologische Impact ausgewählter Veranstaltungstypen bemessen.

Mehr zum ersten Akteur*innen Workshop Klimaneutrale Veranstaltungen

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Zwischennutzung als Dauerlösung
Das Kraftwerk Berlin jetzt als genehmigte Veranstaltungsstätte
Artikel in der btr 05/19 von Elmar Bassen, Lukas Edler und Thomas Sakschewski

 

Im engen Regelwerk aus Bauordnungs- und Verwaltungsrecht stellen Zwischennutzungen häufig die einzige Möglichkeit dar, Veranstaltungen an außergewöhnlichen Orten wie ehemalige Industriegebäude zu organisieren. Manchmal wird aus einer mehrmaligen Zwischennutzung dieser Bauwerke schnell eine Umnutzung. Der Beitrag beschreibt den langen Weg von einer mit Ausnahmegenehmigungen gestatteten Veranstaltungspraxis hin zu einer genehmigten Versammlungsstätte.

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